Maßanzug oder Stange

Wie wir herausgefunden haben, existiert ein direkter Zusammenhang zwischen Komplexität und der Qualität eines CMS-Systems. Man kann also tatsächlich folgende Aussagen treffen:

Ein gutes CMS kann viel. Aber je mehr ein CMS kann, desto mehr Einstellungen muss ich vornehmen. Und je mehr Einstellungen ich vornehmen muss, desto komplizierter ist das CMS. Umgekehrt heißt das: daß ich ein leistungsfähiges CMS daran erkennen kann, daß es kompliziert ist. Und ein schlechtes CMS kann ich daran erkennen, daß man nur wenige Einstellungen vornehmen muss.

Die Menge an Daten, die für die Darstellung eines professionellen Internet-Auftritts notwendig ist, kann auch mit guter Usability nicht verringert werden. Wenn Sie sich also für ein CMS interessieren, sollten sie sich vorher genau Gedanken darüber machen, was Ihr Auftritt leisten soll. Dann suchen sie sich nicht das beste oder das günstigste CMS aus, sondern jenes System, welches am besten zu Ihrem Auftritt passt. Man könnte auch sagen:

Ein CMS ist wie ein Anzug. Der kann von der Stange sein oder maßgeschneidert. Das wichtigste Kriterium ist die Kleidergröße. Ist das CMS zu groß, steht der Bedienungs- aufwand in keiner Relation zum Nutzen. Ist das CMS zu klein, werden Sie immer eingeschränkt bleiben.

Wenn Sie das verstanden haben, sind Sie bereit, ein CMS auszuwählen.

der goldene Schnitt

Ein CMS ist dazu da, damit der Kunde die Inhalte seines Internet-Auftritts ganz oder teilweise selbst pflegen kann, ohne daß er dazu einen Internet-Dienstleister konsultieren muss, denn das verursacht unnötige Kosten. Das bedeutet, den Kunden erwartet in jedem Fall ein bestimmter Pflegeaufwand über den er natürlich möglichst genau Bescheid wissen sollte.

Die Erfahrung hat gezeigt, daß dem Kunden in den seltensten Fällen geholfen ist, wenn ihm ein vorkonfiguriertes System hingestellt wird, welches er von einem bestimmten Stichtag an selbst administrieren muss, denn das würde den Kunden überfordern. Es ist dem Kunden auch nicht geholfen, wenn man ihm die Administration des CMS weitgehend abnimmt, weil das CMS in diesem Fall nicht wirklich einen Mehrwert haben würde.

Produktivzone ist bestrebt, stets den optimalen Mittelweg zu finden, man könnte es auch den goldenen Schnitt nennen. Hierzu ist es notwendig, daß Produktivzone über bestimmte betriebsinterne Prozesse umfassend informiert wird. Das heißt der Kunde sollte Produktivzone ein bestimmtes Maß an Vertrauen entgegen bringen. Nur dann kann der größtmögliche Nutzen garantiert werden. Sie werden überrascht sein, welche Möglichkeiten das vernetzte Medium zur Verfügung stellt.

Kostenbewußtsein

Manchmal reichen minimale Anpassungen, um ein Content Management System an die Bedürfnisse eines Kunden anzupassen. Allerdings muss man dazu sagen, daß sich derartige Anpassungen bei öffentlichen Systemen oft als problematisch erweisen, wenn z.B. ein System-Update erfolgen soll oder die Modularität gewährleistet werden soll.

Günstiger kann es auch werden, wenn sich der Kunde für einen Auftritt entscheidet, wofür funktionell bereits eine fertige Vorlage existiert. Das bedeutet, die Arbeit des Internet-Dienstleisters besteht in solch einem Fall lediglich darin, einen bereits bestehenden Auftritt oder Teile davon anzupassen.

Um möglichst flexibel zu bleiben, ist es von enormem Vorteil, wenn man über ein Repertoire von verschiedenen Systeme und Module verfügt, die man sehr genau kennt. Dadurch entfallen umfangreiche Abklärungs-Arbeiten und Einarbeitungs-Zeiten, die mitunter lästig werden können. Hier liegt ebenfalls eine Stärke von Produktivzone.

Wichtig ist auch, daß der Kunde stets einen Überblick über die Kosten hat. Dies ist garantiert, indem sich Produktivzone stets an das vereinbarte Budget hält.

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